Radio Zeitung S.O.T.R

Alle Informationen auf einen Blick

Archive für Oktober, 2010

Bekennende Schwule sollen doch nicht in US-Armee

Washington. Neue Kehrtwende in der US-Debatte, ob bekennende Schwule und Lesben in den Streitkräften dienen dürfen: Nachdem das Militär nach jahrelangem Streit kürzlich mit ihrer Aufnahme begonnen hatte, ist nun schon wieder Schluss damit.

Ein Berufungsgericht setzte am Mittwoch (Ortszeit) laut US-Medien die Anordnung einer Richterin in Kalifornien aus, die die 17 Jahre alte Schwulen-Regelung «Don’t ask, don’t tell» (Frage nicht, sage nichts) als Diskriminierung verworfen hatte. Nach dieser Regelung dürfen Homosexuelle nur dann in der Armee dienen, wenn sie sich nicht outen – anderseits dürfen Vorgesetzten aber auch keine Fragen zur sexuellen Orientierung ihrer Soldaten stellen.

Nach dem Spruch der Richterin vom 12. Oktober hatte das Pentagon begonnen, bekennende Homosexuelle aufzunehmen. Die Regierung stellte daraufhin gegen die Anordnung aus Kalifornien einen Eilantrag.

US-Präsident Barack Obama betont zwar immer wieder, er wolle den Schwulen-Bann abschaffen. Die Regierung lehnte die gerichtliche Anordnung aus Kalifornien aber ab, weil das Pentagon erst neue Regelungen erarbeiten will. Verteidigungsminister Robert Gates hatte solche neuen Regelungen bereits angekündigt. Die Regierung will zudem, dass die Verfahrensweise per Gesetzesänderung geändert wird und nicht aufgrund eines Gerichtsbeschlusses.

quelle: fnp.de

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«Zu schwul» für Malaysia?

Studenten protestieren gegen Adam Lambert-Auftritt

KUALA LUMPUR – Statt jubelnde Fans erwarteten Adam Lambert in Malaysia wütende Demonstranten. Offizielle Begründung: Der Sänger sei zu sexy – und zu schwul.#

Adam Lamberts (28) sexuelle Orientierung ist kein Geheimnis. Doch nicht überall kommt die Offenheit des schwulen American-Idol-Finalisten gut an.

In Kuala Lumpur gingen gestern hunderte Studenten gegen den Glamrocker auf die Strasse. Lambert sei «zu sexy», lautete der Tenor – und seine Show «zu schwul» für das konservative Malaysia.

Zähneknirschend gab der 28-jährige Amerikaner daraufhin dem Druck des Gastgeberlandes nach: «Auch wenn ich nicht glaube, dass meine Tour anstössig ist, habe ich aus Respekt vor der Regierung von Malaysia zugestimmt, ein paar kleine Korrekturen vorzunehmen», teilte er via Twitter mit.
Am 23. November macht Lambert mit seiner «Glam Nation»-Tour in Zürich halt – dann aber garantiert wieder unzensiert. (hq2)
quelle: blick.ch
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Schwulenparade in Belgrad Weiterer Nationalistenführer in Serbien festgenommen

Plakate mit Drohbotschaften an Homosexuelle sichergestellt

Belgrad – In Belgrad ist am Samstag ein weiterer Spitzenfunktionär der nationalistischen Organisation “Obraz” (Antlitz) festgenommen worden, die unter dem Verdacht steht, die Krawalle rund um die erste Schwulenparade in Belgrad vom vorigen Sonntag organisiert zu haben. Der nun festgenommene Krsto Milovanovic ist Vorsitzender des Nationalrates der Organisation, meldete der Sender B-92.

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Homosexuelle “Ehe” zunehmend gleichberechtigt

Mainz – Ob gleichgeschlechtliche Partnerschaft oder Ehe zwischen Mann und Frau – in rheinland-pfälzischen Standesämtern herrscht Gleichberechtigung.

Für Lebenspartnerschaftsbegründungen erheben die Kommunen die gleichen Gebühren. Schwulen, lesbischen und Hetero-Paaren stehen für das Ja-Wort auch dieselben Räumlichkeiten zur Verfügung, wie eine Umfrage in mehreren Städten ergab. Rheinland-Pfalz ist damit im Vergleich sehr liberal – in Baden- Württemberg beispielsweise zahlen Homosexuelle mehr für den Bund fürs Leben. Lese mehr…

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„Schwuchtel“ und seine Frauen

Seligenstadt ‐ Ein verurteilter Betrüger verklagt zwei seiner Opfer – kurioser Prozess am Mittwoch vor dem Amtsgericht Seligenstadt. Volker O., ein smart wirkender 44-Jähriger, will per einstweiliger Verfügung erreichen, dass zwei Frauen ihn nicht mehr „Schwuchtel“ und „Betrüger“ nennen dürfen. Von Thomas Hanel

Dabei war er es, der beide Frauen, die 44-jährige Anja P. aus dem Raum Seligenstadt und Daniela P. (47) aus Mannheim, augenscheinlich nach Strich und Faden belogen hat.

Und nicht nur diese beiden: „Mindestens 15 andere Frauen haben sich gemeldet, immer die gleiche Geschichte hat er ihnen erzählt“, so Daniela P. Von geplatzten Geschäftseröffnungen oder unverschuldeten Geldproblemen. Mit dem einzigen wahren Hintergrund, Geld und Unterkunft zu erschleichen – da sind sich Anja P. und Daniela P. sicher.

Was Volker O. jetzt bewogen hat, die beiden Frauen wegen übler Nachrede und Verleumdung in Seligenstadt anzuzeigen, bleibt indes sein Geheimnis. Er kam sekundengenau zum Prozessbeginn um 11.45 Uhr in den Gerichtssaal. Nachdem er von Richterin Elke Broll darüber informiert wurde, dass es juristisch nicht verwertbar sei, wie Anja P. und Daniela P. ihn per SMS und Mail verleumdet haben sollen, zog er sich mit seinem Anwalt zur Beratung zurück. Ergebnis: Der Antrag auf einstweilige Verfügung wegen übler Nachrede wurde zurückgezogen, Volker O. und sein Rechtsbeistand verließen den Gerichtssaal genauso schnell wie sie gekommen waren.

quelle:www.op-online.de

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New Yorker Kampagne gegen Schwulenhass

Mit dem Slogan “Love Love. Hate Hate” (“Liebt die Liebe. Hasst den Hass”) will die Stadt New York nach mehreren Übergriffen auf Homosexuelle und Migranten für mehr Toleranz werben. Bürgermeister Michael Bloomberg und Stadtratssprecherin Christine Quinn stellten die neue Kampagne vor.

Ab nächster Woche sollen Plakate mit dem Slogan an zahlreichen Bushaltestellen und Telefonzellen hängen, wie Bloombergs Büro mitteilte. Geplant ist zudem ein kurzes Video, das auf zwei Fernsehkanälen und auf Mini-Bildschirmen in Taxis laufen soll.

In den vergangenen Wochen und Monaten habe es mehrere Fälle von homophober und rassistisch motivierter Gewalt gegeben, sagte Quinn, die sich offen zu ihrer Homosexualität bekennt. “Wir müssen unsere Botschaft der Toleranz und der Liebe für alle New Yorker weiter verbreiten.”

Für einen Sturm der Entrüstung hatte vergangene Woche die mutmassliche Tat einer Gang im Stadtteil Bronx gesorgt: Mehrere Bandenmitglieder sollen drei Männer misshandelt haben, weil sie diese für schwul hielten. In jüngster Zeit gab es in New York auch immer wieder Gewalt, die sich gegen Hispanics, Muslime oder andere Minderheiten richtete.

quelle: www.bielertagblatt.ch

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Obama klar gegen Leugnung von Homosexualität in US-Armee

US-Präsident Barack Obama hat sich klar gegen die in der Armee erzwungene Leugnung von Homosexualität ausgesprochen. “Jeder Mensch, der unter unserer Flagge dienen und sich in unserem Namen, in dem unserer nationalen Sicherheit opfern will, müsste dies tun können, ohne darüber lügen zu müssen, wer er ist”, sagte Obama in einem vom Musiksender MTV live übertragenen Gesprächsforum. Aus seiner Sicht hätten sich Schwule und Lesben ihre sexuelle Orientierung nicht ausgesucht, sagte Obama: “Ich denke, dass Menschen mit einer gewissen Veranlagung geboren werden und wir alle Kinder Gottes sind.” Lese mehr…
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Gleichstellung beim BAföG

Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung dem Gesetz zur Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes zugestimmt. Durch dieses Gesetz werden Lebenspartnerinnen und Lebenspartner im Ausbildungsförderungsrecht (BAföG) und in der Förderung von Aufstiegsfortbildungen mit Ehegatten gleichgestellt. Dazu erklärt Manfred Bruns, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Der Lesben- und Schwulenverband begrüßt diesen weiteren Schritt zur Gleichstellung von Lebenspartnern mit Ehegatten. Nunmehr können auch Lebenspartner von Deutschen, die aus Nicht-EU-Staaten (Drittstaaten) kommen, Ausbildungsförderung erhalten. Bisher war die Förderung auf Ehegatten aus Drittstaaten beschränkt. Außerdem werden in Zukunft bei Lebenspartnern genauso wie bei Ehegatten Unterhaltsleistungen ihrer Partner nicht mehr angerechnet.

Unser Ziel, die völlige Gleichstellung von Lebenspartnern mit Ehegatten, rückt immer näher. Die Konservativen können die Gleichstellung noch verzögern, aber nicht mehr verhindern. Die Bürgerinnen und Bürger machen schon längst keinen Unterschied mehr zwischen Ehegatten und Lebenspartnern.

Lesben- und Schwulenverband LSVD
Postfach 10 34 14
50474 Köln
T. (0221) 9259610
lsvd@lsvd.de
www.lsvd.de

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Facebook will zusammen mit Schwulenorganisation gegen Homophobie vorgehen

Das soziale Netzwerk Facebook will zusammen mit der US-Schwulen- und Lesbenorganisation Gay & Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) gegen die zunehmende Homophobie im Internet vorgehen. So haben sich die Betreiber des Netzwerks verpflichtet, eine Gruppenseite genau zu überwachen, die den Opfern von anti-schwuler Gewalt gewidmet ist. Auf der Facebook-Seite waren zuletzt vermehrt hasserfüllte und abwertende Kommentare aufgetaucht. Lese mehr…

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Ausschluss transsexueller US-Profi-Golferin

Neue Verband-Regelung besagt, dass Teilnehmerinnen an Long-Drive-WM “weiblichen Geschlechts geboren” sein müssen

Köln – Die Profi-Golferin Lana Lawless hat die Vereinigung der Golfspielerinnen LPGA verklagt. Die 57-Jährige, die sich 2005 einer Geschlechtsumwandlung unterzogen hatte, kämpft um ihr Startrecht bei der Long-Drive-Weltmeisterschaft, die sie 2008 gewonnen hatte. Lese mehr…

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